Der erste Schritt beim Kauf eines Fernsehers ist heute die Beantwortung der Frage: LCD, Röhre oder Plasma?
Traditionelle Röhrengeräte haben auch heute noch ihre Existenzberechtigung: Die Bildqualität ist gut, der Preis eines sehr guten Röhrengeräts liegt selbst bei einer Bilddiagonalen von über 70 cm noch immer deutlich unter dem Preis entsprechender Flachbildschirme. Kann man auf Ausstattungsmerkmale wie 100-Hertz-Technik (garantiert flimmerfreie Bilder) verzichten, sind kleinere Röhrengeräte bereits für wenige Hundert Euro zu haben. Für den gelegentlichen Konsum der Nachrichten oder eines Spielfilms sind Röhrenfernseher auch heute noch völlig ausreichend.
LCD-Fernseher basieren auf der gleichen Technik wie Flachbildschirme für Computer und Notebooks. Bei typischerweise sehr guter Auflösung liegt die Beschränkung in der Regel in der Bilddiagonalen: Oberhalb von 40 Zoll wird die Produktion entsprechender LCD-Displays sehr aufwändig und teuer.
Ähnlich wie LCD- sind auch Plasma-Fernseher besonders flach. Zu den Stärken der Plasma-Technologie gehören deutlich größere Bildschirmdiagonalen - 80 Zoll sind hier keine Seltenheit.
Rückprojektionsfernseher gelten mittlerweile ein wenig als Exoten, sind aber im Bereich großer Bilddiagonalen häufig interessante Alternativen zu Plasma-Fernsehern.