Glossar

[bearbeiten] 720p

HDTV-Bildsignal mit 1.280 Pixel horizontaler und 720 Pixel vertikaler Auflösung im Progressive-Modus. mehr ...


[bearbeiten] 1080i

HDTV-Bildsignal mit 1.920 horizontaler und 1.080 Pixel vertikaler Auflösung im Interlaced-Modus. Dabei werden zunächst alle geradzahligen, dann alle ungeradzahligen Bildzeilen übertragen. mehr ...


[bearbeiten] 1080p

HDTV-Bildsignal mit 1.920 horizontaler und 1.080 Pixel vertikaler Auflösung im Progressive-Modus - die derzeit höchste HDTV-Auflösung. Die Bildzeilen werden nacheinander als echtes Vollbild übertragen. Das Bild ist damit schärfer, ruhiger und absolut flimmerfrei. mehr ...


[bearbeiten] Dolby 5.1 Surround-Sound

Bezeichnung der üblichen Lautsprecher-Konfiguration für den Heimkino-Raumklang, bestehend aus fünf Laufsprechern (links, Mitte, rechts, Surround links, Surround rechts) sowie einem Subwoofer (Bass-Lautsprecher).


[bearbeiten] Dolby 6.1 Surround-Sound

Raumklang-Variante, die mit einer zusätzlichen Surround-Box arbeitet, die hinten in der Mitte angeordnet ist.


[bearbeiten] Dolby 7.1 Surround-Sound

Raumklang-Variante mit zwei zusätzlichen Surround-Boxen.


[bearbeiten] Dolby Digital

Verfahren zur digitalen Raumklang-Tonübertragung. Dank einer effizienten Datenkompression lassen sich bis zu sieben Kanäle plus Tiefbass-Kanal (Dolby 7.1 Surround Sound) per Dolby Digital zum Beispiel auf DVD oder per Digital-TV parallel zum Fernsehbild transportieren.


[bearbeiten] Dolby Prologic

Dolby Prologic bezeichnet ein Verfahren, das Mehrkanal-Ton aus analogen Stereo-Quellen (z.B. dem normalen TV-Signal) "errechnet".


[bearbeiten] DTS

DTS (Digital Theatre Sound) wurde ursprünglich für Kinos entwickelt, liefert aber mittlerweile auch in modernen Heimkino-Systemen ein besonders dynamisches Klangerlebnis.


[bearbeiten] DVI

Das Digital Visual Interface (DVI) ist eine Schnittstelle für digitale Bildsignale.


[bearbeiten] DVB-S2

Für HDTV weiterentwickelte Variante des DVB-S-Standards (Digital Video Broadcast Satellite), die auch MPEG-4/H.264 unterstützt. Für den Empfang von DVB-S2 ist ein HDTV-Receiver erforderlich.


[bearbeiten] Full-HD

Full-HD bezeichnet die Fähigkeit, das volle HDTV-Signal von 1920 x 1080 Pixel darstellen zu können - und nicht nur das "einfache" HD-Signal mit 1280 x 720 Pixel progressive (720p).


[bearbeiten] HDCP

HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection) bezeichnet ein Kopierschutzverfahren für HDTV, das von HDMI und einigen DVI-Buchsen unterstützt wird.


[bearbeiten] HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface), eine digitale Schnittstelle für Bild und Ton, ist der wichtigste Anschluss am Fernseher für HDTV-Signale. HDMI-Schnittstellen erkennen und entschlüsseln den digitalen Kopierschutz HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection).


[bearbeiten] HDTV

HDTV (High Definition TV) bezeichnet allgemein das Fernsehen mit hoher Auflösung. Die HDTV-Technologie kann bis zu fünfmal mehr Bildinformationen übertragen als herkömmliches Fernsehen und bietet dadurch brillantere, schärfere und detailreichere Bilder als analoges Fernsehen. HDTV wird mit 1280 x 720 Pixel als Vollbild (720p) oder 1920 x 1080 Pixel als Halbbild (1080i, Interlaced) oder Vollbild (1080p Progressive) gesendet. Der Empfang ist in Deutschland zur Zeit per Satellit (DVB-S2) über einen HDTV-Receiver möglich.


[bearbeiten] HDTV-Receiver

Ein HDTV-Receiver wandelt die digitalen Daten des HDTV-Signals in Bilder für den HDTV-fähigen Fernseher um.


[bearbeiten] Interlaced

Konventionelle TV-Signale zeigen zuerst alle ungeradzahligen und dann alle geradzahligen Bildzeilen. Dieses auch als Zeilensprung (interlaced) bezeichnete Verfahren erlaubt eine flüssigere Bewegungsdarstellung, kann jedoch Flimmern verursachen. Siehe auch "Progressive".


[bearbeiten] Kontrast

Der Kontrast des Bildes entscheidet wesentlich über dessen Klarheit. LCD-Bildschirme bieten allgemein einen guten Kontrast, einige Hersteller wie Sharp bieten mit Technologien wie die Black-TFT-Beschichtung und der trueD-Technologie nochmals verbesserte Kontrastwerte.


[bearbeiten] MPEG-4/H.264

Bei MPEG-4/H.264 handelt es sich um ein Datenkompressionsverfahren für Bewegtbilder, das mit MPEG-4 verwandt ist und vor allem für HDTV genutzt wird. Es kommt auch im neuen DVB-S2-Signal zum Einsatz.


[bearbeiten] PAL

PAL (Phase Alternate Line) ist das in Deutschland gebräuchliche, analoge Farbfernsehformat.


[bearbeiten] Progressive

Im Gegensatz zu der Interlaced-Darstellung, bei der Halbbilder zusammengesetzt werden, können LCD-Displays - ein entsprechendes Bildsignal vorausgesetzt - Bildzeilen auch Reihe für Reihe nacheinander zeigen. Das Bild wird so schärfer, ruhiger und flimmerfrei.


[bearbeiten] Reaktionszeit

Als Reaktionzeit versteht man die Zeit in Millisekunden, die benötigt wird, um einen Bildpunkt auf einen anderen Farbwert umzuschalten. Je kürzer die Reaktionszeit, desto schneller folgen Bildpunkte aufeinander, was für ein schärferes bewegtes Bild sorgt.


[bearbeiten] Scart

Die Scart-Buchse (auch als Euro-AV bezeichnet) ist eine gängige Anschlussbuchse für analoge Bild- und Tonsignale.


[bearbeiten] S-Video

Die S-Videobuchse ist ein analoger, aber qualitativ hochwertiger Anschluss für Bildsignale.


[bearbeiten] YUV-Buchse

YUV-Anschlüsse (auch Komponenten-Anschlüsse genannt) transportieren ein Videosignal über drei Leitungen. Dabei werden die Helligkeit (Y) und zwei sogenannte Farb-Differenzsignale (U und V) übertragen. YUV ist das qualitativ beste analoge Videosignal.